Google Gemini wurde als universeller KI-Assistent für alltägliche Aufgaben konzipiert: Fragen beantworten, beim Schreiben helfen, Planen und Suchen. Genau wie ChatGPT ist er auf eine breite erwachsene Nutzerbasis kalibriert und nicht speziell auf Kinder. Das Youth AI Safety Institute von Common Sense Media hat Allround-Assistenten dieser Art aufgrund des fehlenden altersgerechten Designs als risikoreich für Kinder eingestuft. Yoggi geht von einem völlig anderen Ansatz aus: Jeder Teil des Produkts setzt voraus, dass die Person am anderen Ende ein Kind im Alter zwischen 3 und 15 Jahren ist.

Das Entwicklungsziel

Gemini bietet im Kern seines Dialogdesigns keinen speziellen Kindermodus: Es antwortet auf die Frage eines 7-jährigen Kindes genau so wie auf die eines Erwachsenen und passt sich nur an, wenn die Formulierung der Frage selbst Rückschlüsse auf den Fragesteller zulässt. Yoggi fragt das Alter des Kindes beim Onboarding ab und nutzt es, um Wortschatz, Satzlänge und den emotionalen Rahmen in jeder einzelnen Antwort zu steuern.

Sicherheit bei Inhalten

Gemini nutzt allgemeine Inhaltsfilter, die für ein breites Publikum gedacht sind – und keine Regeln, die speziell darauf kalibriert sind, was für ein kleines Kind angemessen ist und was nicht. Yoggis Systemregeln sind genau auf ein kindliches Publikum zugeschnitten: Sie lehnen Gewalt, sexuelle Inhalte, Drogen und andere altersuntypische Themen von Natur aus ab und lenken das Gespräch sanft mit Humor um, statt eine unpersönliche Abweisung zu erteilen.

Sprachsteuerung für kleine Kinder

Gemini unterstützt zwar die Spracheingabe, ist aber – wie die meisten Allround-Assistenten – auf die Sprachmuster von Erwachsenen ausgelegt. Unvollständige Sätze, Wortkreationen und die für kleine Kinder typischen, indirekten Formulierungen stellen oft eine Hürde dar. Die Spracheingabe und Sprachausgabe von Yoggi sind genau darauf abgestimmt, wie Kinder tatsächlich sprechen. So können schon Kinder ab 3 Jahren eine vollständige Unterhaltung führen, ohne lesen oder schreiben zu müssen.

Kindersicherung und Transparenz

Gemini bietet kein eigenes Eltern-Dashboard, um die Gespräche eines Kindes einzusehen oder Warnungen dazu zu erhalten. Yoggi bietet jedem Elternteil einen PIN-geschützten Chatverlauf, allabendliche KI-generierte Einblicke in Stimmung und Themen, eine optionale wöchentliche Zusammenfassung und eine E-Mail-Warnung am selben Tag, falls ein Gespräch als dringend eingestuft wird.

Speziell für Ihr Kind entwickelt, nicht bloß nachträglich angepasst.

Yoggi passt seine Antworten an das Alter Ihres Kindes auf, lehrt unpassende Inhalte von Natur aus ab und warnt Sie in dem Moment, in dem etwas Ihre Aufmerksamkeit erfordert.

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Direkter Vergleich

KriteriumGoogle GeminiYoggi
Entwickelt fürBreites erwachsenes PublikumSpeziell für Kinder von 3–15 Jahren
Altersgerechte AntwortenNein – eine Kalibrierung für alle AltersstufenJa – Wortschatz und Tonfall nach Altersstufe
InhaltssicherheitsregelnAllgemeine FilterungSpeziell für ein kindliches Publikum entwickelte Regeln
Für Kinder entwickelte SprachfunktionErwachsenen-SprachmusterJa – Sprachsteuerung ab 3 Jahren fokussiert
Eltern-DashboardKeine eigene Einsicht für ElternVollständiger Chatverlauf, PIN-geschützt
Sicherheitswarnungen in EchtzeitKein dokumentierter MechanismusE-Mail am selben Tag bei dringender Einstufung

Das Fazit

Gemini ist ein starker Alltagsassistent, und daran ist auch überhaupt nichts auszusetzen – für die Zielgruppe, für die er entwickelt wurde. Er ist schlichtweg nicht auf die Entwicklungsbedürfnisse und die Sicherheit von Kindern oder auf das Transparenzbedürfnis der Eltern ausgelegt. Yoggi wurde genau um diese drei Säulen herum gebaut – für das Alter von 3 bis 15 Jahren.

Lucas G.

Lucas G.

Gründer von Yoggi. Er ist überzeugt, dass eine KI für Kinder ihnen die Welt eröffnen sollte, anstatt sie ihnen ungeschützt vorzusetzen. Diese Überzeugung hat ihn dazu bewogen, Yoggi zu entwickeln.

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